Grafikformate
Möchte man für sein Bildmaterial auf der eigenen Internetseite das Optimum an Bildqualität herausholen, sollte man sich mit den wichtigsten Grafikformaten etwas näher beschäftigen. Bei Wikipedia kann man sich eine kurze Übersicht der unterschiedlichen Grafikformate ansehen.
Rastergrafiken

Rastergrafiken, auch Pixelgrafiken oder Bitmap genannt, bezeichnen Bilder deren Daten rasterförmig mit Pixeln angeordnet sind. Jedem dieser Pixel ist eine Farbe zugeordnet. Sie eignen sich zur Darstellung von komplexen Fotos, wobei zur Bearbeitung Grafikprogramme wie Photoshop, PhotoImpact oder Corel Photo Paint eingesetzt werden. Bitmap-Bilder werden über Digitalkameras, Scanner oder mittels eines Zeichenstiftes in den Computer eingelesen. Wichtigste Bestandteile einer Rastergrafik sind die Farbtiefe und Bildauflösung.
Vektorgrafiken

Vektorgraiken bestehen aus Linien, Kreisen oder Kurven. Diese Bestandteile lassen sich zweidimensional beschreiben. Um zum Beispiel einen Kreis zu definieren, benötigt man in der Grafikdatei Informationen über die Lage des Kreismittelpunktes sowie den Kreisdurchmesser. Zusätzlich können die Werte für die Farbe, die Strichstärke oder ein Muster mit abgespeichert werden. Im Allgemeinen sind die Daten kleiner als bei gleichwertigen Rastergrafiken.
Das Gif-Format
Graphics Interchange Format
Ein Bildformat mit maximal 256 Farben, gut geeignet für Strichzeichnungen, Cartoons und Skizzen mit wenigen Farben. In einer Datei können mehrere Bilder komprimiert abgespeichert werden so dass man auf Internetseiten kleine Animationen abspielen kann. Alle Farbinformationen in einer GIF-Datei werden in einer Tabelle abgespeichert. Das Gif-Format wird mehr und mehr vom PNG-Format abgelöst da dieses Format zunehmend von allen Browsern unterstützt wird.
Das Tif-Format
Tagged Image File Format
Das TIF-Format ist ein wichtiges Bildformat um Grafikdaten in der Druckvorstufe auszutauschen da es das notwendige CMYK Farbmodell unterstützt. Auch im Internet findet es Verwendung wenn es darum geht, hochauflösende Bilder zur Verfügung zu stellen. Als Beispiel seien Pressefotos genannt. Da es unterschiedliche TIF-Formate gibt, gilt es zu beachten, dass man Bilddaten mit passenden Programmen verarbeitet.
Das Jpg-Format
Joint Photographic Experts Group
Mit dem JPG-Format lassen sich Fotos komprimiert abspeichern wobei man die Kompressions-Rate selbst bestimmen kann. Meist sind für das Internet Werte zwischen 60-80% optimal. Dies hängt natürlich von Bildmotiv ab. Beim Speichern wird nicht festgelegt, in welchem Farbraum die Grafik gespeichert wird. So läßt sich die Bilddatei mit unterschiedlichen Grafikprogrammen bearbeiten. Wirken Fotos später unscharf, sollte man sich die Komprimierung nochmals ansehen.
Das Png-Format
Portable Network Graphics
Das PNG-Format bietet die Möglichkeit, Rastergrafiken verlustfrei und komprimiert abzuspeichern. Dieses Bildformat unterstützt Transparenzen per Alphakanal. Es löst das lizenz-behaftete GIF-Format ab. Animationen sind mit PNG nicht möglich, geplant ist seit längerem ein Zusatzformat um auch dieses Feld abzudecken. Durch die Transparenz ist es nun auch möglich, Schatten darzustellen. Näheres über das PNG-Format findet man bei Wikipedia.
